ERP Modules

ERP Modules bilden zusammen mit dem Basis Modul ein komplettes System, wobei die angebotenen Module beliebig mit einander kombinierbar sind. In welcher Kombination sie zu einem System aus ERP Modules zusammengefügt werden, hängt von den Bedürnissen und notwendigen Ergebnissen des jeweils einsetzenden Unternehmens ab. Der modularen Struktur eines ERP Systems liegt das Basis Modul zu grunde, das als Bindeglied zwischen der Datenbank und den einzelnen Ergänzungsmodulen wirkt. Bestandteil des Basismoduls sind in der Regel die Steuerungskomponenten des Gesamtsystems, die Schnittstelle zur Datenbank, die graphische Benutzeroberfläche, die Verwaltung und Steuerung der back-office Prozesse sowie die Hardwaresteuerung. Für jeden Betriebsbereich und für jede Branche werden zur Erweiterung des grundlegenden Systems ERP Modules angeboten. So gibt es unterschiedliche Module für die Warenwirtschaft, das Finanzwesen, das Assets Managment, Controlling, Material Management, Produkt- und Qualitätsmanagement und selbstverständlich auch für die Personalwirtschaft. Je nach Bedarf können branchenspezifische Lösungen z. B. für das Krankenhauswesen oder für Versorgungsunternehmen angeboten werden. SAP bietet z. B. mit seinem Produkt SAP R/3 ein offenes System an, bei dem zusätzlich zu den standardisierten ERP Modules eigene, für den ganz individuellen Bedarf programmierte ERP Modules in das System eingebaut werden können. Dieses System spiegelt die Unternehmensstruktur der meist modular aufgebauten Bezugssysteme innerhalb einer Firma. Davon abgeleitet ist das von dem deutschen Unternehmen SAP AG entwickelte ERP Modules System sein Hauptprodukt, das weltweit in Unternehmen der verschiedensten Betriebsausrichtungen Einsatz gefunden hat. Die Komplexität, zu der ERP Modules zusammengefaßt werden können, ist so umfassend, daß sämtliche Betriebsabläufe und Unternehmensprozesse mit diesem System elektronisch überwacht und abgewickelt werden könenn.

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